Was die Buchstaben bedeuten!
Homosexualität bezeichnet eine sexuelle Orientierung, bei der sich Menschen emotional und sexuell zum jeweils gleichen Geschlecht hingezogen fühlen. Frauen nennen sich dann lesbisch, Männer schwul. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt bei 2-5 %.
Bisexualität bezeichnet die sexuelle Orientierung von Männern oder Frauen, die sich emotional und sexuell zu Menschen sowohl des eigenen als auch des anderen Geschlechts hingezogen fühlen. Die Ausprägung der Bisexualität kann unterschiedlich stark sein.
Transsexualität oder Transidentität ist die dauerhafte innere Gewissheit, dem anderen als dem Geburtsgeschlecht anzugehören. Dazu zählt die Ablehnung der körperlichen Merkmale des angeborenen Geschlechts und der mit dem biologischen Geschlecht verbundenen Rollenerwartungen.
Intersexualität kennzeichnet Menschen, die genetisch und/oder anatomisch und hormonell nicht eindeutig dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden können.
Queer steht für nichtheterosexuelle Identitäten, die sich nicht unter L, S, B, T, I oder A einordnen lassen, und die der gesellschaftlich akzeptierten Norm von Geschlecht und Sexualität nicht entsprechen.
Asexuell steht für Menschen, die kein Interesse oder kein Bedürfnis danach haben, mit einem anderen Menschen intim zu werden. Asexuelle Menschen fühlen sich also grundsätzlich zu niemandem sexuell hingezogen.
Das + steht für weitere geschlechtliche und sexuelle Identitäten, die sich nicht in der »heterosexuelle Norm« wiederfinden.
